16.07.2009
Hanna wurde heute operiert. Die OP hat sie bisher ganz gut weggesteckt und ist gerade dabei, richtig wach zu werden. Die Entfernung des Tumor gestaltete sich schwieriger als erwartet. Hanna hatte 2 Tumor, sie schlecht abgrenzbar waren. Der hintere Tumor ging tief ins Gewebe und lag zudem sehr nah an den Geschlechtsteilen. Wäre er ein Stückchen größer gewesen, hätte man ihn nicht mehr komplett entfernen können.
Arme kleine Maus, nun hat sie es aber glücklicherweise überstanden und muss nun erst einmal wieder fit werden.

In unserem Wochenblatt wurde heute von den Findern diese Anzeige aufgegeben, die Telefonnummer habe ich entfernt

14.07.2009
Rosis Tumor noch einmal aus einer anderen Position fotografiert:

12.07.2009
Hallo,
eigentlich sollte gestern ein „ruhiger“ Tag werden – Käfige putzen, mit dem kranken Pferd durch die Gegend watscheln, einkaufen etc. – nun ja, wie gesagt, es sollte einer werden….
Am frühen Abend klingelte jedoch mein Telefon und eine Dame aus der Nachbarschaft war dran. Im Wald wurden 2 Ratten im Karton ausgesetzt… Bei dem Wetter – es goss in Strömen
Zum Glück hat ihr Hund den Karton entdeckt.
Viel konnte mir am Telefon nicht gesagt werden. Evtl sind die beiden trächtig oder haben ein „Geschwür“
Ich habe dann gleich in Auto geschwungen und bin meine Straße hoch bis zum Wald gefahren.
Als ich die beiden Mädels sah, kann der jenige, der sie ausgesetzt hat, nur froh gewesen sein, dass er nicht in der Nähe war und wir (noch nicht) wissen, wer er ist.
Das kleine Husky-Mädchen „Rosi“ hat einen derart großen Tumor am hinteren Teil des Körpers, dass er gut und gerne mit der Größe eines Tennisballs beschrieben werden kann. Sie benutzt aufgrund der Tumorgröße ihr linkes Bein sehr wenig bis gar nicht mehr – sie kommt kaum noch an den Boden… ![]()
Es sieht echt übel aus und ich muss sagen, wäre sie vom Kopf her nicht so fit und klar, hätte ich sie gestern sofort gehen lassen.
Eine OP ist nicht machbar
Rosis Tumor ist dafür viel, viel zu groß, kein Stück abgrenzbar und einfach zu gut durchblutet.
Meine TÄ und ich sind überein gekommen, ihr noch ein paar wenige Tage zu geben und sie dann gehen zu lassen ![]()
Die komplette Gebärmutter ist betroffen, ebenso wie die Harngänge, Kot könnte sie nach der OP auch nicht mehr absetzen.
Auch die Option sie in Narkose zu legen und die Hälfte wegzunehmen haben wir überlegt. Problem hierbei, der Tumor ist derart groß, gut durchblutet und gut strukturiert, so dass sie derbe viel Blut verlieren würden, wenn wir mitten rein schneiden würden bzw. das Wachstum erneut heftig angekurbelt wird, so dass wir innerhalb von wenigen Tagen wieder solch ein Ausmaß hätten.
Die Haut zeigt zwar noch keine Dehnungen/Risse, aber bei der Größe ist es absehbar. Sie bekommt nun, auch wenn sie kein Schmerzverhalten zeigt, trotzdem Schmerzmittel – sicher ist sicher
Es tut mir so furchtbar leid um sie – sie hat einen so starken Willen und ich würde ihr so gerne die Chance geben, sie operieren zu lassen. Aber es ist echt nicht machbar, das Ding ist einfach zu heftig, selbst die Hälfte wegzunehmen, so dass sie wieder laufen kann geht nicht – richtig, richtig sch….
Die kleine black hooded Maus „Hanna“ hat ebenfalls einen Tumor, dieser ist jedoch gut abgrenzbar und wird in der kommenden Woche entfernt.
Ganz erschreckend finde ich, dass jemand diese beiden Mädels mal lieb gehabt haben muss – sie sind kein Stückchen Scheu, zeigten auch im Wald keine Angst, sondern kamen neugierig aus ihrem kleinen Schuhkarton zu uns.
Sie wohnen jetzt im Unidom, fanden den so ziemlich interessant und erkunden alles. Selbst Rosi ist mit ihrem Tumor noch die Treppen hoch und runter gewatschelt.
…und Hunger hatten beide, über den Babybrei, die Drops, Haferecken und den anderen Kram haben sie sich hergemacht
Ich könnte echt kotzen, wenn ich an den Typen denke, der das gemacht hat und hoffe für ihn, dass er mir nicht begegnet….

Rosi-Maus





Hanna



