01.Juni 2009
Hallo,
nach langer Zeit und etlichen Beiträgen in der Regenbogenbrücke komme ich nun endlich mal wieder dazu, hier etwas zu schreiben.
Eine Menge hat sich verändert, viele sind gestorben und das große Rudel war nicht länger mehr das größte.
Ich möchte noch einmal kurz an die verstorbenen Zwerge erinnern, bevor ich die 4 neuen Jungs vorstelle
Herr Flummi Schaf, Percy, Blade, Bobin, Seraphin
haben uns verlassen und leben nun hinter der RBB – machts gut
Gerade befinden wir uns in einer Integration. Unsere letzten Neuzugänge sollen in das ehemals große Rudel integriert werden, damit dies nun auch wieder das große Rudel sein kann.
Die Integration verläuft bisher sehr gut und es sieht so aus, als könnten bald alle 18 Ratten gemeinsam 2 3er Döme bewohnen.
Die 4 „kleinen“ mischen die älteren Herrschaften ganz schön auf und bringen endlich wieder Leben ins Rudel.
Die kleinen stammen von einer Privatabgabe aus Hannover. Es sind Dumbos und dazu sind 3 noch blau… Tja und da ich ja so viel Glück mit Dumbos und mit blauen habe, mussten wir bei Noah schon ein Auge entfernen lassen und bei Nelson schon Blutgerinnungsstörungen behandeln…
Manchmal frage ich mich, warum ich es mir antue, Dumbos oder auch blaue aufzunehmen… Nun ja, lange Sätze, wenig Sinn
Hier sind sie:
Jynx:
Jynx ist sehr aufmüpfig, kann es gar nicht haben, wenn man unterordnet. Am Anfanbg der Integration habe ich mir etwas Sorgen um die „Kleinen“ gemacht, was bei dem Ego und dem Mut eigentlich völlig unnötig war. Selbst die dicken Schafe werden aufs Kreuz gelegt und so lange genervt, bis sie von selbst aufgeben.

Najo:
Najo ist der kleinste von allen vieren. Aufgrund seiner Größe habe ich lange eine Integration hinaus geschoben. Auch hier eine völlig falsche Einschätzung. Najo ist super frech und geht auch sehr rabiat zur Sache. Ich habe keine Ahnung woher er seine Kraft nimmt, aber selbst mit 2 dicken Schafen gleichzeitig kann er es locker aufnehmen. Er ist sehr flink und gerade dies verschafft ihm einen großen Vorteil. Ein gerne aufgeführtes Hobby ist es, schlafenden Ratten in den Popo zu beißen und dann abzuarten, was passiert, um weiter stänkern zu können.

Nelson:
Nelson ist auch nicht gerade ruhig und leise, jedoch von allen vieren derjenige, der am wenigsten Schaden anrichtet. Er beobachtet das Geschehen meist bevor er handelt. Ich war sehr erstaunt, wie dominant er in der laufenden Integration sein kann. Leider haben wir hierbei auch feststellen müssen, dass er Blutgerinnungsstörungen hat. Während einer Spielphase muss er irgendwie einen Riss durch eine Kralle bekommen haben, was wir ohne medikamentöse Hilfe nicht zum Stillstand bekommen hätten. Auch mit dessen Hilfe trat die Blutgerinnung nur sehr langsam und zögernd ein. Seitdem haben wir immer Notfallmedis für einen solchen Fall im Haus, man weiß bei den Chaoten ja nie.

Noah:
Mein heimlicher, kleiner Favorit. Noah hat eine Menge Charme und einen unheimlichen Bewegungsdrang. Ich frage mich, ob er auch mal schläft. Noah nimmt wenig ernst, selbst wenn ein dickes Rattenkind borstelnd auf ihn zu kommt und ihn „aufessen“ möchte, verliert er seinen Humor und seine gute Laune nicht. Ganz geschickt, fängt er an, mit den größeren zu spielen, die dann völlig irritiert und dann auch irgendwann sehr genervt sind – Noah kann sehr, sehr aufdringlich sein. Ich denke, seine Masche ist Taktik und klug ausgearbeitet
Leider bekam Noah, nachdem er eingezogen ist, schnell ein vergrößertes Auge. Medikamente aller Art, wie Augensalben/Tropfen erzielten nicht den gewünschten Effekt und das Auge vergrößerte sich weiter.
Uns blieb nur noch die Möglichkeit des Entfernens. Warum das Auge nun sich vergößert hat und der Druck angestiegen ist, konnte man am Auge direkt nicht erkennen. Das Fettgewebe sah gut aus und ein Abszess/Tumor war auch nicht zu finden.
Nun ja, er hat die OP gut überstanden und genießt nun sein weiteres Leben



















