Archiv für November, 2008

Robby *09.01.2007 – 15.11.2008

Veröffentlicht in *Regenbogenbrücke am 20. November 2008 von nervnasen

Meine schwarze Schönheit,

ich wusste, dass wir dich bald gehen lassen müssen, dass es so bald und plötzlich ist, hätte ich nciht gedacht. Ich hatte gehofft, wir können den letzten Weg zusammen gehen und dich in Ruhe und Frieden verabschieden, leider habe ich dich tot im Käfig gefunden. Wie du gestorben bist, kann ich mir gut vorstellen und ich finde es einfach nur grausam.

Deine Lunge bereitete dir seit einiger Zeit enorme Probleme. Mit Hilfe von etlichen Medis konnte wir dir allerdings Abhilfe verschaffen, so dass du dein Leben noch genießen konntest. In den letzten Tagen vor deinem Tod konnte man sehen, dass du abgebaut hast und immer dünner wurdest. Deine Atmung verschlechterte sich auch. Jedoch hast du immer vor dem Türchen gestanden und um Essen gebeten, wenn ich davor stand. Du warst noch zu fit, um dich gehen zu lassen. Du hast enorme Stärke und Kraft gezeigt, sowie unendlich viel Lebenswillen.

Wir wollten dir noch etwas Zeit geben und abwarten. Die Lunge war nun auch noch nicht so schlimm verändert, dass wir dich gehen lassen mussten. Also warten wir ab. Um 18 Uhr gab ich dir Medis, da war noch alles beim alten und in Ordnung. Als ich dann um 20Uhr Frischfutter verteilte, sah ich dich im Käfig liegen – tot…

Ich mache mir solche Vorwürfe, musste das denn sein?? Hätte ich dich nicht doch schon früher gehen lassen sollen – ich weiß es nicht und rätsel vor mich hin.

Ich wäre froh, wenn ich dich hätte begleiten können und dir einen friedlichen Tod hätte schenken können.

Ach mensch und so??? So musstst du allein gehen und bestimmt war es nicht so angenehm.

Mein kleiner, schwarzer Schisser, sehr lange hat es gedauert, bis du Vertrauen zu mir gefasst hast. Hochnehmen war für dich ganz schrecklich und anfassen lassen ein Graus. Erst nahc und nahc hast du festgestellt, dass es doch nicht so schlimm war und du gar nicht sterben musst, wenn ich dich anfasse.

Nachdem du immer mal wieder in deinem Leben Medis bekommen hast, kamst du auch oft freiwillig zu mir. Schreckhaft warst du aber bis zum Schluss auch noch – zwar nicht ganz so schlimm, aber dennoch leicht erschreckbar.

Auslauf war anfangs für dich völlig blöde, aber später hast du es dann genossen und bist auch gerne draußen gewesen.

Dein Bruder Jamie ist nun schon lange hinter der RBB, er hast auch mit ganz leichten Atemwegsproblemen angefangen. Innerhalb von einer Woche mussten wir ihn gehen lassen. Bei dir war es ähnlich – keiner von euch durfte 2 Jahre alt werden – ach mensch.
Ich hoffe, du bist gut hinter der RBB angkommen und kannst dort nun wieder frei atmen und mit deinem Bruder und unzähligen Freunden leben.

Machs gut mein kleiner Mann – grüß mir die anderen.

Jonny *24.11.2006 – 13.11.2008

Veröffentlicht in *Regenbogenbrücke am 19. November 2008 von nervnasen

Meine kleine dicke, weiße Kugel,

ich hätte nciht gedacht, dass ein Abschied nun doch so schnell stattfinden wird und ich dich gehen lassen muss.

Irgendwie warst du schon immer ein kleines Problemkind.

Bekommen habe ich dich ziemlich klein und dünn – zunehmen wolltest du nicht wirklich. Wir haben dich gepäppelt und gepäppelt, aber es wollte nciht wirklich mehr auf deine Rippen kommen.

Das Gewicht brauchtest du aber ganz dringend für die bevorstehende Kastration. Du warst als Vollbock ein reines Nervenbündel und hast du gebprstelt, dich geprügelt und bist auf dem Boden rumgeschubbert.

Dein Fell war richtig fettig und nicht weiß, sondern gelb. Wir haben nach etlichen Wochen dann doch eine Kastration gewagt, um dir eindlich den Hormonellen Stress zu ersparen.

Nach einer Woche hattest du bereits einen runderen Körperbau, du hattest zugenommen und auch dein fell wurde immer weicher und war mittlerweile schon schneeweiß.

Dein Verhalten änderte sich auch nach und nach und endlich konntest du entspannt neben deinen Freunden liegen und kuscheln, ohne dich aufzuregen. Dir ging es besser. Leider nahmst du nun nach der Kastrtion stetig zu und wurdest immer runder.

Anfangs kein Thema, jedoch wurdest du später dann doch etwas dicker. Leckerlis sparten wir ein, um deine Zunahme nicht noch zu unterstützen.

Ich kann mich noch genau die eione Situation erinnern, bei der ich dachte, dich verloren zu haben. Ihr habt nachts die Hängematte völlig auseinander genommen und du hastd dich mit deinem Köpfchen in den Fäden verheddert und dich fast erhängt.

Ich bin so froh, dass du dann sitzen geblieben bist und nicht noch mehr versucht hast, dich zu befreien, das hätte nämlich dein Leben gekostet. Ich befreite dich und hoffte, dass du wieder etwas fitter werden würdest – dein Köpfchen war 3x so stark angeschwollen – erschreckend!!!

Wir fuhren gleich zum TA, als ich sah, dass du dich noch bewegst und somit auch noch lebst. Wenige Stunden später warst du wieder völlig der alte und musstest den Spott ertragen, als Hamsterköpfchen bezeichnet zu werden.

Ach mensch mein kleiner dicker, du warst nach deiner Kastration viel ruhiger und ausgeglichener und konntest auch friedlich an Integrationen teilnehmen ohne selbst vor Aggressionen zu sterben.

So gerne hast du in deinem Kuscheltunnel geschlafen und mit deinem kleinen Köpfchen rausgelugt, wenn du mitbekommen hast, dass es Medis gibt. Ob nun andere Medis bekommen, war dir eigentlich egal und versucht, dich einzuschleimen bzw. Paste zu erschleichen hast du immer versucht.

Das fehlt mir so sehr. Genauso wie dein Gewatschel, wenn ich dich gerufen habe – lustig kamst du immer angewurschelt und hast ganz lieb mich angeschleckt.

Ich habe mich so erschreckt, als du mitten auf der oberen Etage lagst. Ich wusste schon, dass es nun das Ende sein wird und ich mit dir losfahren musst.

Ich habe dir noch einmal medis gegeben, um dir noch eine Chance zu geben. Wir lagen zusammen unter der Decke und ich habe dir alle Leckereien angeboten, die so sehr geliebt hast – nichts wolltest du.

Als dann Körpertemperatur sank und dein Schwänzchen blasser wurde, sind wir zum TA gefahren.

Eine Std hat es gedauert, bis du gegangen bist. Dein enormes Fettgewebe war der Grund hierfür, dass die Verarbeitung der Narkose so lange auf sich warten ließ.

Auch dein Herz war nciht mehr in Ordnung, deine eine Klappe schloss vermutlich nciht richtig – den Geräuschen nach zu urteilen, so dass dir nicht mehr zu helfen war.

Du musst ein derart großes Hormonproblem gehabt haben, da wir dein Gewichtsproblem nie in den Griff bekommen haben und es trotz „Diät“ zu Gewichtszunahmen gekommen ist.

Ach mensch mein kleiner, dicker Mops – ich hoffe, dass du gut hinter der RBB angekommen bist und mi nicht böse bist, dass ich dich habe gehen lassen.

Mach gut mein Schatz und grüß mir die anderen.